Tante Nettie, kennst Du eine Detektei in Salzgitter?
Hallo Tante Nettie!
Folgendes Problem: Ich bekleide eine führende Position in einem größeren Unternehmen in Salzgitter. In unserer Firma werden zum jetzigen Zeitpunkt Bauarbeiten durchgeführt. Du weißt sicher, wie das mit Bauarbeiten so ist. Das Thema Schwarzarbeit ist in diesem Zusammenhang ja allgegenwärtig. Nun habe ich den Verdacht, dass auf unserer Baustelle Personen beschäftigt sind, die nicht sozialversichert sind. Um schlechte Presse für unser Unternehmen zu vermeiden, möchte ich eine Detektei beauftragen, die sich darum kümmert, bevor es der Zoll tut. Kennst Du eine gute Detektei in Salzgitter, die so etwas durchführen könnte?
Mit freundlichen Grüßen
Levi van der Meijwe
Tante Netties investigative Antwort lautet:
Hallo Levi,
die Schwarzarbeit ist ein Problem, da gebe ich Dir recht. Ein Problem vor allem für die Außenwirkung des Unternehmens in dem Du beschäftigt bist, denn ein Zeitungsartikel, in dem von etlichen Schwarzarbeitern in Zusammenhang mit einer großen Firma die Rede ist, ist nicht unbedingt die beste Werbung. Deshalb macht Deine Suche nach einer Detektei schon Sinn. Ich würde Dir auf jeden Fall ein Ermittlungsbüro empfehlen, das nicht nur in Salzgitter, sondern bundesweit aktiv ist. Die Detektei S.E.S., im Internet unter www.ermittlungenallerart.de zu finden, ist so eine Firma.
Wie Dein Unternehmen sparen kann
Weil diese Detektei bundesweit tätig ist, kannst Du beziehungsweise die Firma, bei der Du angestellt bist, richtig Geld sparen. Wie das gehen soll, fragst Du Dich? Geh einfach einmal auf die Baustelle und sieh Dir die Autos der Baufirmen an. Wie viele davon haben ein SZ auf dem Kennzeichen stehen, kommen also aus Salzgitter? Im besten Fall nur eine Handvoll. Hab ich Recht? Die meisten Baufirmen kommen aus weiter entfernten Regionen. Und wenn Du jetzt Detektive aus Salzgitter beauftragt hast, besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass diese nach Berlin oder München müssen, weil sie dort weiterermitteln müssen. Stichwort Spesen, denn die Kosten für die Reise dorthin wollen ja schließlich bezahlt werden. Und zwar von Deinem Unternehmen. Hast Du dagegen eine bundesweit tätige Detektei engagiert, ruft der Ermittler in Salzgitter einfach in Berlin oder München an und ein Kollege vor Ort übernimmt die dortigen Ermittlungen. Der örtlich tätige kann sich derweil um andere Sachen kümmern oder sich mit den Sehenswürdigkeiten – Näheres dazu auch unter www.salzgitter.de – in Salzgitter beschäftigen. Natürlich ohne Bezahlung.
Schwarzarbeit gibt es überall
Sollte die Detektei herausfinden, dass auf der Baustelle in Deiner Firma Schwarzarbeiter beschäftigt sind, bist Du in guter Gesellschaft. Denn fast keine größere Baustelle bleibt davon verschont. Selbst der so umstrittene Bahnhof Stuttgart 21 ist betroffen, wie ein Artikel der Stuttgarter Nachrichten zeigt, der unter www.stuttgarter-nachrichten.de nachzulesen ist. Der Bericht zeigt im Übrigen auch, was ich Dir oben schon gesagt habe. Das Image der Auftraggeber solcher Großbaustellen bekommt Kratzer. Auch dann, wenn sie gar nichts mit der Schwarzarbeit zu tun haben.
Die Detektei gegen die eigenen Mitarbeiter einsetzen
Auf den ersten Blick mag es unschön sein, wenn eine Firma Ermittlungen gegen die eigenen Mitarbeiter anstellt. Da Du aber in hoher Position beschäftigt bist, ist Dir sicher auch bekannt, wie hoch der Schaden sein kann. Der jährliche Schaden liegt pro Jahr bei ungefähr 1,25 Milliarden Euro. Das muss Dich nicht verwundern, denn laut einer Umfrage von TNS Emnid planen drei Prozent der Arbeitnehmer sogar regelrecht, wann sie krankfeiern. Nachlesen kannst Du das auf www.marktundmittelstand.de. Nicht zu glauben, oder? Na, wenigstens ich gehe mit gutem Beispiel voran und sitze in meinem Alter immer noch hier vor dem Rechner und beantworte Fragen.
Schwarzarbeit bei Deinen eigenen Mitarbeitern?
Ja, auch das gibt es. Du selbst hast Dich doch sicher auch schon mehr als einmal gefragt, ob der Mitarbeiter, der die Krankmeldung auf den Tisch gelegt hat, wirklich krank ist. Vor allem, wenn sich die Krankmeldungen häufen, wird man schon einmal stutzig, nicht wahr, Levi? Immerhin könnte er es sich zuhause auf dem Sofa bequem machen, während die anderen mehr arbeiten, vielleicht sogar Überstunden machen müssen. Auch ein Kostenfaktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Es kann natürlich auch sein, dass der Kollege mit den Rückenschmerzen auf der Baustelle beim Nachbarn oder Bekannten ist und sich nebenher noch ein bisschen Geld dazu verdient. Beweisen kannst Du solchen Mitarbeitern das nur, wenn Du sie in flagranti erwischst. Leute in Deiner Position haben aber etwas anderes zu tun und können nicht einfach hinter Ihren Mitarbeitern her spionieren. Ein Detektiv kann das. Liegst Du mit Deiner Vermutung richtig, bekommst Du vom Ermittler beweiskräftige Fotos und Protokolle des Tagesablaufs Deines Mitarbeiters. Eine Kündigung ist dann nur noch Formsache.
Nettie hofft, sie konnte Dir helfen und wünscht Dir einen schwarzarbeitsfreien Tag!