Tante Nettie, hast Du Erfahrungen mit einem WG-Zimmer in Berlin?
Liebe Tante Nettie,
in den nächsten Wochen geht es endlich los: Ich werde mein Studium aufnehmen und bin nun auf der Suche nach der passenden Unterkunft. Kannst Du mir da vielleicht ein paar Tipps geben, worauf ich bei der Wohnungssuche achten muss? Aufgrund der hohen Preise für eine Mietwohnung wollte ich mir erst einmal ein WG-Zimmer zulegen, das kann ich wahrscheinlich eher bezahlen. Aber worauf muss ich da achten, wenn ich eine WG suche, die auch wirklich zu mir passt? Hast Du schon mal in einer WG gelebt und kannst mir ein parr Deiner Erfahrungen mitteilen?
Danke, Dein Peter
Und Netties weise Antwort lautet:
Hallo Peter,
Glückwunsch, dass Du einen Studienplatz bekommen hast. Ich erinnere mich noch zurück an meine Zeit, da war es gar nicht so einfach, etwas lernen zu dürfen. Umso glücklicher bin ich, dass heute junge Leute alle Möglichkeiten haben. Bezüglich Deiner Wohnungssuche liegst Du mit dem WG-Zimmer schon mal gar nicht so schlecht. Die Kosten sind wirklich überschaubarer und meist brauchst Du ja auch keine ganze Wohnung nur für Dich. Nach einem WG-Zimmer kannst Du dich bei www.privatimmobilien.de einmal umschauen. Dort gibt es eine große Auswahl aktueller WG-Zimmer und es wird in den meisten Anzeigen auch deutlich, was Deine künftigen Mitbewohner von Dir erwarten.
Du solltest bei solchen Anzeigen auch immer darauf achten, ob Bilder von dem betreffenden Zimmer mit eingestellt sind. Dadurch kannst Du auch ohne lange Anfahrt schon erkennen, ob das Zimmer überhaupt etwas für Dich ist. Sicher hast Du schon ein paar Vorstellungen bezüglich Größe, Kosten, Lichtverhältnissen und so weiter. Das solltest Du schon bei der Suche mit berücksichtigen.
Mietvertrag auch fürs WG-Zimmer
Wenn Du dann die passende WG für Dich gefunden hast, solltest Du unbedingt darauf beharren, einen Mietvertrag abzuschließen. Das kann gleich auf zwei Varianten geschehen: Entweder entscheidest Du Dich, als Untermieter des Hauptmieters aufzutreten, dann schließt Du meist einen Vertrag mit dem Hauptmieter und zahlst an diesen auch die Miete. Dem Vermieter gegenüber trittst Du namentlich meist gar nicht auf. Näheres zur Untermiete kannst Du auch bei www.mieterverein-bochum.de nachlesen. Das ist allerdings nicht unbedingt die Variante, die ich Dir empfehlen würde. Denn oftmals hast Du hier nur wenige Rechte, wenn der Hauptmieter einmal auszieht oder in Zahlungsverzug kommt.
Besser ist es, wenn Du in den Hauptmietvertrag mit aufgenommen wirst. Dann hat der Vermieter auch Deinen Namen und sofern ein anderer Mieter die Wohnung kündigt, musst Du nicht zwangsweise mit ausziehen. Der einzige Nachteil dabei: Kommt Dein Mitmieter in Zahlungsverzug könnte der Vermieter unter Umständen auf Dich zurückgreifen und dementsprechend müsstest Du für die Mietschulden Deines WG-Partners aufkommen. Dennoch solltest Du eines auf gar keinen Fall tun: Nämlich überhaupt keinen Vertrag abschließen. Dann stehst Du im Ernstfall nämlich mit leeren Händen da.
Passt die Chemie?
Bevor allerdings der Mietvertrag an die Reihe kommt, musst Du auch prüfen, ob die Chemie zwischen Dir und Deinen neuen Mitbewohnern passt. Das ist nämlich entscheidend, damit Ihr friedlich zusammen leben könnt. Nehmt Euch ruhig erst einmal ein paar Tage Zeit, um Euch besser kennen zu lernen. Erst wenn Ihr merkt, dass die Chemie stimmt, solltet Ihr euch für ein späteres Zusammenziehen entscheiden.
Außerdem solltest Du darauf achten, dass bestimmte Regeln schon im Vorfeld abgesprochen werden. Ich war ja damals wieder mal lange vor meiner Zeit und hatte mit einem netten Jungen eine WG gegründet. Das Problem war nur: Er war der Meinung, Putzen sei Frauensache und so blieb die Arbeit an mir hängen. Regelt also vorher, wer wann was putzt und wechselt Euch dabei immer ab. Achtet ebenfalls auf einen sparsamen Haushalt, ein paar Tipps dazu bietet auch www.chefkoch.de. Wenn Du diese Tipps beachtest, solltest Du mit Deiner WG keine Probleme bekommen.